Stell den Router frei auf, möglichst zentral, weg von Metall, Kühlschrank und Mikrowelle. Höhe hilft, Schränke schaden. Lüftungsschlitze brauchen Luft, damit Leistung konstant bleibt. Schon wenige Schritte versetzen kann Funklöcher schließen. Teste einmal mit dem Handy die Signalstärke, bevor du Kabel endgültig verlegst, und du spürst sofort den Unterschied.
Mesh-WLAN arbeitet wie freundliche Wegweiser in jedem Flur: Du merkst kaum den Wechsel, kommst aber überall schnell voran. Ein zentraler Router delegiert, kleine Knoten verteilen. Wichtig sind gute Standorte, gleiche Netzwerknamen und stabile Verbindungen untereinander. So bleibt die Musik beim Gang vom Wohnzimmer ins Bad ohne hörbare Aussetzer.
Dicke Wände, Spiegel, Aquarien, Babyphones und alte Bluetooth-Lautsprecher können dämpfen oder stören. Auch Nachbar-Netze auf denselben Kanälen bremsen dich aus. Prüfe den 5‑GHz-Bereich für mehr Ruhe, wechsle Kanäle, trenne Gästezugang, und reduziere Funkgeräte nebeneinander. Kleine Veränderungen bringen oft deutlich mehr Stabilität als teure Neuanschaffungen.
Einzelperson mit Mails und Serien braucht weniger als Großfamilie mit 4K-Streaming, Cloud-Backups und Online-Gaming. Achte nicht nur auf den Spitzenwert, sondern auch auf typische Abendstunden. Rechne Geräte zusammen, plane Reserve ein, und prüfe, ob Upload für Backups, Fotosynchronisation und Homeoffice-Aufgaben reicht. So zahlst du nicht unnötig drauf.
Monatlich kündbar gibt Freiheit, längere Laufzeit oft Rabatt. Prüfe Aktivierungsgebühren, Routermiete, Versand und Preissteigerungen nach Aktionsmonaten. Extras wie Sicherheitspakete, TV-Optionen oder Festnetzflat klingen nett, werden aber selten genutzt. Nimm mit, was du wirklich brauchst, und lass Nebenkosten nicht heimlich zur größten Position auf der Rechnung anwachsen.